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Doch, natürlich bin ich wie andere. Denn ich nutze auch das, was andere nutzen. Ich trachte nach Aufmerksamkeit. Anerkennung. Ich weiß schon gar nicht mehr, wie man TicTacs isst. In ein paar Tagen ist es soweit.

... und ich packe meinen Koffer und nehme mit... Schulzeug. Man könnte mich Streber schimpfen, wenn dieser Ausdruck nicht langsam out wäre. Zumindest ist er das bei uns. Man ist davon nicht mehr groß getroffen, wenn man so genannt wird. Hat einfach nicht mehr dieselbe Wirkung wie früher. Wirkliche Streber sind sowieso anders. Und ich bin ja nicht anders, ich bin wie andere. Das durfte ich ja eben festhalten.

Man kann sich damit trösten, dass man es ja zumindest nicht so schwer hat wie Cinderella. Aber im Ernst... Wenn einen morgens Vögel wecken würden und Mäuse und alles mögliche zu einem kämen, um zu hören, was man mal wieder geträumt hat.. Wenn man solche Freunde hätte, würde man wohl getrost Cinderella sein wollen. Vor allem da ja für sie alles gut endet. Happy End eben. Neid? Aber natürlich. Und Zynismus sowieso. Vermischt mit einer Portion Selbstmitleid. Pubertär bin ich scheinbar auch immer noch.

Wenn man immer genau weiß, wie ein bestimmtes Posting immer in etwa aussehen oder enden wird... (um den heißen Brei herumreden) ... muss das dann beunruhigen? Vielleicht. Vor allem, wenn es jedes Mal so ist. Jedes Mal. Ausnahmslos. Wenn es einen verrückt macht, dann sollte man besonders schnell Maßnahmen ergreifen. Denn man möchte ja nicht verrückt werden, oder? Ein Psychologe würde nun vermutlich sagen, man möchte verrückt werden. Man wäre stolz darauf. Ein Teil von mir möchte es wahrscheinlich. Ach und außerdem auf sich aufmerksam machen. Das hab ich ja neulich mal wieder hören dürfen. Wie ich das zu deuten hatte, wusste ich genau. Ist da ja auch ein Leichtes. Man las es. Man las, dass es mir scheiße ging. Aber man war lediglich gelangweilt oder genervt davon. Selbst jetzt noch, wo man weiß, weshalb. Ich weiß, was ich davon zu halten habe. Ich weiß, was ich von den Menschen zu halten habe. Man schreibt soetwas natürlich, um nach Aufmerksamkeit zu schreien. Vielleicht kommt ja einer auf einmal auf einen zu und sagt: "Ohje, du verachtest inzwischen sogar die ganze Menschheit? Wie schlimm muss es dir nur ergangen sein?"

Im Ernst, wäre sowas nicht unglaublich kitschig? Da glaubt man doch, man wird auf den Arm genommen. Würde ich nun noch hinzufügen, dass es solche Männer nicht gibt, die wirklich so sprechen würden - sinngemäß - ... würde ich vermutlich damit erreichen wollen, dass die Männer sich mal Gedanken über sich selbst machen. Am verrücktesten macht mich ja der Gedanke daran, dass man alles auf meine Pubertät schieben könnte. Diese Antwort ist allerdings nicht zufriedenstellend.

Da ist sie wieder. Da, DA! Ich kann sie nicht mehr sehen. Ich will es nicht mehr. Aber was will man machen. Man kann nicht inmitten eines Dornennestes sitzen und die Augen vor den Dornen verschließen. Aber die Dornen gehören dorthin. Deswegen sollte man sich schleunigst selbst entfernen. "Ich sitze in einem Dornennest" klingt nun sehr nach "oh wie cool". Im Endeffekt bin ich doch genauso lächerlich wie all die anderen Menschen auch.

Hier wird nicht weitergedacht, nicht weitergefaselt. Ich konsumiere, ich kommuniziere und ich existiere. Wie andere Menschen auch... Amen.

13.6.08 20:07
 





Erinnerungen
Momente, die man niemals vergessen möchte, sollte man nicht nur fotografieren und aufschreiben, sondern LEBEN. Denn sie werden nie wieder so kommen, wie sie einmal waren. Das Leben ist eine einmalige Geschichte, deren Lettern verblassen, sobald sie einmal gelesen wurde. Das Einzige, was dir bleibt, sind Erinnerungen, die du voll und ganz gelebt hast . . . . . . . . . . . . . . . . . .


Augenblick
Ein Augenblick - Was ist das? Ein Moment, könnte man sagen, vielleicht sogar so einer von jenen, die man niemals mehr vergessen möchte. Ist ein Augenblick nicht viel mehr? Man erblickt etwas mit den Augen... Vielleicht sogar andere Augen selbst? Was kann wertvoller sein als ein ehrlich gemeinter, liebevoller Blick in andere Augen, die auf die gleiche Weise zurückleuchten? Eine ehrlich gemeinte, zärtliche Berührung, die auch erwidert wird... Aber ist das nicht eine andere Geschichte? Etwa eine Andere als die des Lebens? Oh nein. Es ist nur ein anderes Kapitel. Lesen wir vorher das Kapitel des Augenblicks bevor wir mit der Zärtlichkeit beginnen. Vielleicht erleben wir auch noch ein Zwischenspiel, wer weiß, wie die Geschichte weitergeht . . . . . . . . .