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Warum kann ich nicht wie andere sein? Naja, es ist natürlich auch möglich, dass ich mir einbilde, anders zu sein als die anderen. Ohne Zweifel, um mich abzugrenzen. Oder mich hervorzuheben? Nein, nein. Ich bin nicht ganz wie andere. Wieso sonst gibt es tausende von Blogs, die einfach geführt werden, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr? Und sie alle haben Namen, die bezeichnend sind. Wer liest schon? Wer kommentiert? Und wer möchte hören, was kommentiert werden möchte? Es sind die Menschen mit ihren neugierigen Fratzen. Und das klang nun außerordentlich erwachsen oder wie? Im Prinzip bin ich doch wie andere. Ich möchte mich hervorheben. Etwas Besonderes sein. Etwas Unberechenbares. Etwas, das immer wieder für Überraschungen gut ist. Und auch mir bedeutet der 18. Geburtstag eine Menge. Auch ich bin angekratzt, wenn man mich auf jünger schätzt. Alt ist man wohl erst, wenn man beginnt, sich darüber zu freuen, wenn man für jünger gehalten wird.

Jeder Tag läuft gleich ab. Jeden Morgen das selbe. Jeden Abend das selbe. Wie schon geschrieben - nicht hier - habe ich Visionen,Träume. Und so geht der Tag an. Das war nun zitiert. Aber wen kümmert das? Mit aller Macht versuchen, sich vom Menschsein wegzustrampeln. Man sollte den Menschen finden, der das nachempfinden kann. Menschen ohne schlechte Seiten gibt es nicht. Trotzdem versuche ich, eben so einer zu sein. Schon öfter habe ich nach Menschen gesucht, die auch das immerhin versuchen. Aber ist nicht alles eher eine Frage des Standpunktes? Man schreibt eine Menge Blödsinn, wenn man vor Dingen wegläuft. Oder es zumindest versucht. Das, was die Menschen zu bieten haben, ist gewöhnlich. Würde ich beispielsweise einen Blog gestalten wollen, der sich von allen anderen abhebt, wäre das nicht möglich. Bilder aus dem Internet sind von Menschen geschaffen. Bilder, die ich selbst auf dem PC gestalten könnte, werden mit Programmen gemacht, die Menschen geschaffen haben. Und male ich ein Bild auf Papier, male ich mit Farben, die die Menschen geschaffen haben. Auf Papier, das Menschen geschaffen haben. Und ich photografiere es ab, mit einer Kamera, die die Menschen geschaffen haben. Und übertrage es auf den PC. Den haben übrigens auch die Menschen geschaffen.

Es wird heute genauso laufen wie gestern. Es ist unvermeidlich. Aus dieser ewigen Schleife - auch der der Gedanken - entkommt man erst, wenn man loslässt. Und... Krissi anruft? Vielleicht ist der Schritt dorthin, wohin auch immer, nicht einmal so inexistent wie man denkt. Wie ich denke? Äußerst clever. Und ich spreche die Sprache der Menschen. Bald ist Schluss damit. Nein, nicht mit der Sprache der Menschen. Obwohl... aber das liegt in einer entfernteren Zukunft. Erst einmal wird das ständige zuständeln aufhören. Völlig unpoetisch war das nun! Skandal! Für mich. Es ist völlig natürlich so, wie es zur Zeit abläuft. Alles vorhersehbar, einkalkulierbar. Und doch nicht leicht zu bewältigen. Denn immer wieder möchte ich die Augen davor verschließen, dass die Dinge so weitergehen werden. Dort. Nur mit mir, wenn ich mir das weiter antun möchte.

Nun aber genug geschwafelt, es wird Zeit, sich wieder auf das Menschsein und das Weltliche zu konzentieren. Und das war nun wieder sehr mystisch ausgedrückt. Gewollt? Natürlich. Denn ich bin ein Mensch. So wie alle anderen. 

12.6.08 09:19
 





Erinnerungen
Momente, die man niemals vergessen möchte, sollte man nicht nur fotografieren und aufschreiben, sondern LEBEN. Denn sie werden nie wieder so kommen, wie sie einmal waren. Das Leben ist eine einmalige Geschichte, deren Lettern verblassen, sobald sie einmal gelesen wurde. Das Einzige, was dir bleibt, sind Erinnerungen, die du voll und ganz gelebt hast . . . . . . . . . . . . . . . . . .


Augenblick
Ein Augenblick - Was ist das? Ein Moment, könnte man sagen, vielleicht sogar so einer von jenen, die man niemals mehr vergessen möchte. Ist ein Augenblick nicht viel mehr? Man erblickt etwas mit den Augen... Vielleicht sogar andere Augen selbst? Was kann wertvoller sein als ein ehrlich gemeinter, liebevoller Blick in andere Augen, die auf die gleiche Weise zurückleuchten? Eine ehrlich gemeinte, zärtliche Berührung, die auch erwidert wird... Aber ist das nicht eine andere Geschichte? Etwa eine Andere als die des Lebens? Oh nein. Es ist nur ein anderes Kapitel. Lesen wir vorher das Kapitel des Augenblicks bevor wir mit der Zärtlichkeit beginnen. Vielleicht erleben wir auch noch ein Zwischenspiel, wer weiß, wie die Geschichte weitergeht . . . . . . . . .